IBS ist eine chronische Darmerkrankung, die etwa 10–15 % der Weltbevölkerung betrifft.
Reizdarmsyndrom (IBS) ist eine häufige, chronische Darmerkrankung, die den Dickdarm betrifft und Symptome wie Bauchschmerzen, Krämpfe, Blähungen, Darmgase, Durchfall und/oder Verstopfung verursachen kann. Der Zustand ist nicht gefährlich, kann aber einen großen Einfluss auf die Lebensqualität haben.
Bauchschmerzen und Krämpfe sind typische Symptome des Reizdarmsyndroms (IBS). Der Schmerz lässt normalerweise nach dem Stuhlgang nach.
Blähungen oder ein Gefühl der Aufgeblähtheit sind typisch für viele IBS-Patienten.
Blähbauch oder Aufgeblähtheit wird typischerweise als Symptom bei IBS-Patienten beschrieben.
Einige Patienten erleben Phasen mit Durchfall, manchmal abwechselnd mit Phasen der Verstopfung.
Bestimmte IBS-Patienten erleben Phasen mit Verstopfung oder abwechselnd Verstopfung und Durchfall.
Dieser Typ führt zu einer langsameren Verdauung, was zu seltenem und erschwertem Stuhlgang führen kann.
Dieser IBS-Typ ist durch häufigen, wässrigen Stuhlgang und einen plötzlichen Drang zur Toilette gekennzeichnet.
Eine Kombination aus Durchfall und Verstopfung, bei der die Symptome zwischen beiden wechseln können.
Symptome, die nicht in die anderen Kategorien passen und von Person zu Person variieren.
IBS ist eine Diagnose mit weitgehend akzeptierten, klar definierten und objektiven Diagnosekriterien. Es wird als eine wiederkehrende funktionelle Darmerkrankung auf Basis symptombasierter Diagnosekriterien definiert, bei der keine nachweisbaren organischen Ursachen vorliegen.
Die Symptome sind nicht spezifisch für IBS, da solche Symptome gelegentlich von fast allen Menschen erlebt werden können. Um zwischen IBS und vorübergehenden Magenbeschwerden zu unterscheiden, haben Experten den chronischen und wiederkehrenden Charakter von IBS betont. Das neueste Kriterium für die FGID-Diagnose, Darmerkrankungen wie IBS, wurde 2016 veröffentlicht (Rom IV).
Die Rom-IV-Kriterien definieren IBS als: Wiederkehrende Bauchschmerzen, mindestens einmal pro Woche in den letzten 3 Monaten, verbunden mit 2 oder mehr der folgenden Kriterien:
Im Zusammenhang mit dem Stuhlgang
Verbunden mit einer Veränderung der Stuhlhäufigkeit
Verbunden mit einer Veränderung der Stuhlform (des Aussehens)
Die Kriterien müssen in den letzten 3 Monaten erfüllt sein, wobei die Symptome mindestens 6 Monate vor der Diagnose begonnen haben müssen.
Obwohl es keine Heilung gibt, kann PROIBS® dazu beitragen, die Symptome bei Betroffenen zu lindern.