Was ist IBS?

IBS ist eine chronische Darmerkrankung, die etwa 10–15 % der Weltbevölkerung betrifft.

 

IBS

Reizdarmsyndrom (IBS) ist eine häufige, chronische Darmerkrankung, die den Dickdarm betrifft und Symptome wie Bauchschmerzen, Krämpfe, Blähungen, Darmgase, Durchfall und/oder Verstopfung verursachen kann. Der Zustand ist nicht gefährlich, kann aber einen großen Einfluss auf die Lebensqualität haben.

 

IBS-Symptome

Kommen Ihnen diese Symptome bekannt vor?

IBS-Untertypen

Wie wird IBS diagnostiziert?

IBS ist eine Diagnose mit weitgehend akzeptierten, klar definierten und objektiven Diagnosekriterien. Es wird als eine wiederkehrende funktionelle Darmerkrankung auf Basis symptombasierter Diagnosekriterien definiert, bei der keine nachweisbaren organischen Ursachen vorliegen.

 

Die Symptome sind nicht spezifisch für IBS, da solche Symptome gelegentlich von fast allen Menschen erlebt werden können. Um zwischen IBS und vorübergehenden Magenbeschwerden zu unterscheiden, haben Experten den chronischen und wiederkehrenden Charakter von IBS betont. Das neueste Kriterium für die FGID-Diagnose, Darmerkrankungen wie IBS, wurde 2016 veröffentlicht (Rom IV).

 

Die Rom-IV-Kriterien definieren IBS als: Wiederkehrende Bauchschmerzen, mindestens einmal pro Woche in den letzten 3 Monaten, verbunden mit 2 oder mehr der folgenden Kriterien:

Im Zusammenhang mit dem Stuhlgang
Verbunden mit einer Veränderung der Stuhlhäufigkeit
Verbunden mit einer Veränderung der Stuhlform (des Aussehens)
Die Kriterien müssen in den letzten 3 Monaten erfüllt sein, wobei die Symptome mindestens 6 Monate vor der Diagnose begonnen haben müssen.

Was verursacht IBS?

Die genauen Ursachen von IBS sind nicht vollständig geklärt, aber mehrere Faktoren können eine Rolle spielen:

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